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3. TAG (Sa): TASCHKENT-SAMARKAND
Frühmorgens Transfer nach Samarkand. Ankunft
in Samarkand und Transfer ins Hotel. Unterbringung im Hotel. Der
Rest des Tages steht Ihnen zur freien Verfügung. Abendessen.
4. TAG (So):
SAMARKAND
Nach dem Frühstück ganztägige
Stadtrundfahrt.
Samarkand
- eine der ältesten Städte des Orients und der Welt – ist
ungefähr im fünften vorchristlichen Jahrhundert gegründet
worden. Somit lässt sich die Stadt in den Kreis der großen
Kulturzentren einzuschließen, gemeinsam mit Rom, Athen und
Jerewan. Keine einzige Stadt ist von einer solchen Anzahl von
Legenden und Sagen umgeben. Samarkand ist eine bewundernswerte
Stadt, die in sich orientalische Schönheit, wunderbare Bauwerke
mittelalterlicher Baukunst und moderne Architektur vereinigt. Im
14. Jahrhundert machte Tamerlan sie zur Hauptstadt seines
riesigen asiatischen Reiches. Er und seine Nachfolger holten die
besten Künstler und Wissenschaftler aus der ganzen Mongolei nach
Samarkand. Aus jener Zeit stammen viele Bauwerke in Samarkand.
Am Vormittag Besichtigung des Registan Platzes aus dem 13. Jh.
Er war das Zentrum für Handel und Kultur im mittelalterlichen
Samarkand. Der Platz wird von drei Medresen aus verschiedenen
Perioden eingerahmt, der Ulugbek Medrese, gebaut von 1417-1420
im Auftrag von Ulugbek. Diese kolossale Medrese war die größte
Universität Zentralasiens im 15. Jh. Von der Schir-Dor Medrese
aus dem 17. Jh. mit einem Portal, das mit Tigern und Gazellen
aus Mosaik verziert ist. Und der Tillya-Kari Medrese mit ihren
Goldverzierungen, die 10 Jahre nach der Schir-Dor Medrese
erbaut wurde.
Ausserdem besichtigt wird die Bibi-Khanum Moschee, die größte
Moschee Zentralasiens, erbaut 1399 sowie die Schahi Zinda
Nekropolis, die aus ca. 20 Mausoleen aus dem 11. -14. Jh.
besteht und feine Arbeiten aus Mosaik und Terrakotta zeigt.
Am Nachmittag Besichtung des Gur Emir Mausoleums, gebaut von
1404-1402, des Ulugbek Observatoriums aus dem 15. Jh., das
außerhalb von Samarkand auf dem Khuhak Hügel liegt und des
Afrosaib Site & Museums, eines 212 Hektar grossen, hügeligen
Ausgrabungsgeländes. Hier lag das altertümliche Samarkand, das
frühere Afrosaib, das vom 16. Jh. vor Chr. bis zum 13.Jh.
nach Chr. bestand. Das Museum, das zur
Ausgrabungsstätte gehört, zeigt ein
Modell der altertümlichen Stadt mit den Mauern der Zitadelle
sowie diverse Funde und Zeichnungen
aus dem 7. Jh. Übernachtung im Hotel.
5. TAG (Mo): SAMARKAND-BUCHARA
Frühstück im Hotel. Transfer nach
Buchara. Ankunft und Transfer zum Hotel. Unterbringung.
Abendessen.
6. TAG (Di): BUCHARA
Frühstück im Hotel von 08.00 bis 09.00 Uhr.
Buchara ist die Stadt der Poesie
und Märchen. Die Stadt liegt in einer großen Oase mitten in der
Wüste Kisilkum. Das ist eine der ältesten Städte der Welt,
dessen Geschichte mehr als 2500 Jahre zurückgeht. Im Laufe der
jahrtausendealten Geschichte erlebte die Stadt ihre Blütezeit
und schließlich den Verfall. Heute ist Buchara ein bedeutendes
Industrie- und Wirtschaftszentrum, eine der wichtigsten Städte
in Zentralasien. Doch eine Handelsstadt ist Buchara schon seit
2000 Jahren und seit über tausend Jahren ist es eine Metropole
meisterlicher Architektur.
Nach dem Frühstück ganztägige Stadtrundfahrt.
Vormittags Besichtigung der Arche-Zitadelle. Diese Stadt
innerhalb der Stadt ist das Haus der Herrscher von Buchara, eine
Festung, um die herum sich die mittelalterliche Stadt
entwickelte. Gegenüber liegt die Bolo-Khauz Moschee aus dem
Jahr 1712. Die bemalte Vorhalle wird von 20 Säulen gestützt.
Das architektonische Ensemble Poi-Kalon aus dem 16. Jahrhundert
ist das religiöse Zentrum Bucharas und besteht aus dem Kalon
Minarett, der Kalon Moschee und der Mir-Araber Medrese. Das
Kalon Minarett aus dem Jahr 1127 ist mit 46 Metern Höhe eines
der Wahrzeichen Bucharas. Die Moschee ist eine der grössten
Moscheen und bietet 10.000 Gläubigen Platz.
Im alten Buchara gab es neben vielen kleinen
Basaren auch einen überdachten Basar am Knotenpunkt der
Karawanenstraßen. Vier Hauptkuppeln sind bis heute erhalten. Die
Toki-Sarafon (Kuppel der Geldwechsler), die Toki-Telpak Furushon
(Kuppel der Hutverkäufer), die Toki-Zargaron (Kuppel der
Juweliere) und die Abdullakhan Tim (Zentrum der
Seidenverkäufer). Die Ulugbek Medrese aus dem Jahr 1417 ist eine
der drei Koranschulen, die von Timurs Enkel Ulugbek gebaut
wurden. Die prachtvolle Architektur ist charakteristisch für
seinen Stil und zeigt ausgewogene Proportionen und
abgeschwächte dekorative Details. Gegenüber liegen die Abdul
Aziz Khan Medrese und die Magoki-Attori Moschee , deren Bau vom
12. - 16. Jh. dauerte. Das Lyabi-Khauz Ensemble ist das Herz von
Buchara. Gebaut von Nadir-Chouch-Begi im Jahr 1620, ist es in
einigen Teilen noch gut erhalten.
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